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Schrittmacherambulanz

Herzschrittmacher-Therapie: Implantation

Die Implantationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren werden von einem sehr erfahrenen Team unter der Leitung von Dr. Michael Riggert in den modernen Herzkatheterlaboren des Medizinischen Versorgungszentrums Prof. Mathey, Prof. Schofer an der Asklepios Klinik St. Georg durchgeführt.

Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Implantation sämtlicher Ein-/ Zwei-/ Drei-Kammer-Schrittmacher-Systeme
  • Implantation sämtlicher Ein-/Zwei-/ Drei-Kammer-ICD-Systeme
  • Implantation sog. Subkutaner – ICD-Systeme
  • Implantation von Ereignis-Recordern zur Erfassung seltener Rhythmusstörungen
  • Aggregat-Wechsel sämtlicher Systeme bei Batterie-Erschöpfung

Was erwartet Sie bei einer Implantation?

Am Tag der Implantation werden Sie auf unsere Nachsorge-Station aufgenommen. Sie können vorher normal frühstücken und alle Ihre Medikamente wie üblich einnehmen, da der Eingriff in örtlicher Betäubung vorgenommen wird. Sollten Sie regelmäßig Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, haben wir bereits vorher mit Ihnen besprochen, wann diese abzusetzen sind. Von unserem erfahrenen Team werden Sie dann für die OP vorbereitet, Sie erhalten einen Venenzugang, das OP-Feld – ein kleiner Bereich unterhalb des Schlüsselbeins - wird gegebenenfalls rasiert. Nach Anschluss an alle Überwachungsgeräte zur Kontrolle von Herzrhythmus und Atmung wird das OP-Gebiet ausgiebig örtlich betäubt und großflächig sehr gründlich desinfiziert und steril abgedeckt. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich ein Entspannungsmittel. Dann beginnt die OP, bei der wir weiter mit Ihnen in engem Kontakt bleiben. Als Zugangsweg für die Verlegung der Elektroden verwenden wir nahezu ausschließlich die Hautvene unter dem Schlüsselbein ( V. Cephalica ). Dieser Zugang ist sehr schonend für den Patienten und die Elektroden, die hierbei im Langzeitverlauf nicht durch Bänder oder direkten Knochenkontakt im Bereich Schlüsselbein/Rippe geschädigt werden können, was bei der alternativen Punktion der Schlüsselbeinvene leider regelhaft vorkommt. Bei der Verlegung der Elektroden im Herzen ist große Erfahrung erforderlich, um eine spätere einwandfreie Funktion und lange Lebensdauer zu erzielen. Nur bei optimalen Messwerten wird die Elektrodenlage akzeptiert. Die Elektroden werden dann sowohl im Herzen mit einer kleinen Schraube als auch zusätzlich mit einer Schutzmuffe unter dem Schlüsselbein fixiert und somit sofort gegen Verrutschen gesichert. Das Schrittmacher-oder ICD-Aggregat wird dann an die Elektroden angeschlosssen und in eine kleine Tasche unter der Haut eingelegt und fixiert. Tasche und Haut werden dann mit Fäden verschlossen, die sich selbst auflösen. Statt eines Verbandes verwenden wir einen sterilen wasserdichten Hautkleber, mit dem Sie bereits am nächsten Tag wieder duschen können und der innerhalb von 2 Wochen von selbst abfällt. Dies bedeutet, dass nach der OP weder Fädenziehen noch Verbandswechsel erforderlich sind.                                     
Nach der OP werden Sie auf der Nachsorge-Station von dem kompetenten Team betreut, das Sie bereits kennengelernt haben. Nach der OP führen wir über unsere Programmier-Geräte nochmals eine komplette Kontrolle des implantierten Systems durch. Wenn Sie nach ca. 1 Stunde Nachbeobachtung beschwerdefrei sind und die Messwerte einen stabilen Kreislauf anzeigen, entlassen wir Sie nach Hause. Sie sollten sich von Verwandten oder Freunden abholen lassen oder sich per Taxi nach Hause bringen lassen. Bei Entlassung erhalten Sie einen Termin für die nächste ambulante Vorstellung zur Nachbetreuung.

Herzschrittmacher-Therapie: Schrittmacherambulanz

In unserer Herzschrittmacher-Ambulanz in unserem MVZ Prof. Mathey, Prof Schofer (Haus K auf dem Klinikgelände der Asklepios Klinik St. Georg) führen wir die komplette Nachsorge Ihrer implantierten Geräte durch. Hierzu erhalten Sie nach der Implantation oder einer erfolgten Nachsorge einen ambulanten Folgetermin.

Das Spektrum unserer Vor-und Nachsorge umfasst das folgende Spektrum:

  • Vorstellung sämtlicher Rhythmusstörungen mit der Frage Device-Implantation durch Ihre(n) Hausärztin, Hausarzt
  • Kontrolle sämtlicher Herzschrittmacher-Defibrillator-Event-Recorder
  • Zusätzlich regelmäßige Fernüberwachung per Internet - insbesondere Defibrillator-Systeme und Event-Recorder, die bei uns bisher und jetzt regelhaft mit entsprechenden Systemen ausgerüstet sind.
  • Im Rahmen der allgemeinen kardiologischen Nachkontrollen werden hierbei regelhaft auch EKG-und Echo-Kontrollen durchgeführt.

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